Das Coronavirus und seine Folgen

Die Krankheit ist weltweit ein großes Thema - nicht nur weil sie eine Gefahr für die Gesundheit ist. Viele Firmen verdienen dadurch weniger und Menschen, die asiatisch aussehen, werden zunehmend angefeindet.



Zehntausende Menschen haben sich bisher mit der Krankheit angesteckt - vor allem in China. Einige sind bereits daran gestorben. Doch das Coronavirus kann nicht nur krank machen, es bringt auch andere Probleme mit sich.



Menschen, die asiatisch aussehen, werden gerade oft angefeindet - Quelle: e+/fzant

Vorurteile gegen asiatisch aussehende Menschen

Immer mehr asiatisch aussehende Menschen berichten, dass sie häufiger ausgegrenzt werden. Aus Angst sich anzustecken, gehen ihnen viele aus dem Weg. Obwohl das natürlich Blödsinn ist. Nur weil jemand asiatisch aussieht, heißt das natürlich nicht, dass er das Corona-Virus hat. Trotzdem werden manche asiatisch aussehende Menschen sogar beschimpft. In Berlin zum Beispiel wurden zwei Frauen beleidigt, bespuckt und geschlagen.

Probleme bei Urlaubsreisen

Wer Urlaub in Asien machen wollte, hat es nun möglicherweise schwerer. Einige Fluglinien, wie die deutsche Lufthansa, fliegen derzeit nicht nach China. Menschen, die bereits mit einem Kreuzfahrtschiff in Asien unterwegs sind, mussten teilweise ihren Urlaub früher beenden. Mehrere Schiffe haben ihre Touren früher als geplant gestoppt. In Japan sitzen seit Tagen Passagiere auf einem Kreuzfahrtschiff fest, weil einige von ihnen sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Nun werden die Menschen nach und nach getestet, bevor sie das Schiff verlassen dürfen.

Viele Menschen entscheiden sich nun auch aus Angst vor der Krankheit dagegen, überhaupt Urlaub in Asien zu machen. Das ist nicht nur für die Urlauber schade. Die Fluglinien, Kreuzfahrtunternehmen und Hotels verdienen dadurch weniger Geld.

Geschäfte in China und Firmen weltweit verdienen weniger

In China sind zurzeit viele Schulen, Geschäfte und Fabriken geschlossen. Einige Menschen verlassen ihre Wohnungen so selten wie möglich, weil sie sich nicht mit dem Virus anstecken wollen. Die chinesische Regierung achtet darauf, dass es keine großen Menschenansammlungen gibt. Viele Geschäfte, Restaurants und Touristenattraktionen bleiben also geschlossen. Das alles führt dazu, dass die Menschen in China weniger kaufen. Und das bedeutet auch, dass die chinesischen Firmen weniger verkaufen - und so auch weniger Geld verdienen.



Die Auswirkungen des Coronavirus bekommen auch deutsche Firmen zu spüren. Genauso wie viele andere Länder arbeiten deutsche Firmen nämlich eng mit chinesischen Firmen zusammen. So lassen zum Beispiel viele Autobauer bestimmte Autoteile in China produzieren. Viele Fabriken dort haben jedoch ihre Arbeiter nach Hause geschickt und es werden keine Autoteile mehr produziert. Diese Teile fehlen dann, um die Autos in den deutschen Firmen fertig zusammenzubauen. Genauso geht es vielen anderen Firmen, die zum Beispiel Kleidung, Maschinen oder Elektrogeräte wie Handys herstellen.

Wie geht es weiter?

Expertinnen und Experten sagen aber, dass man noch abwarten muss, bis man genau weiß, welche Folgen das für die chinesische und die weltweite Wirtschaft haben wird. Wenn die Ausbreitung des Coronavirus schnell gestoppt wird und in den Firmen bald wieder gearbeitet werden kann, könnten die Folgen für die chinesischen und die internationalen Firmen eher nicht so schlimm sein.

Quelle


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